Rombergpark Dortmund

Der Rombergpark im Stadtteil Dortmund-Brünninghausen ist ein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannter botanischer Garten mit einer Fläche von 68 Hektar. Bereits seit dem Jahr 2006 ist der Park als Flächendenkmal ausgewiesen und wurde unterdessen unter anderem für seine alten Bäume wie eine Platane aus dem Jahr 1822 prämiert.

Ursprung

Der Rombergpark entstand 1927 durch die Verschmelzung des rombergschen Schlossparkes mit dem botanischen Garten der Stadt Dortmund. Der Schlosspark taucht als Landschaftspark erstmalig 1822 in den Schriften der Stadt auf und wurde demnach nach dem Vorbild einer englischen Parkanlage gestaltet.

Lage

Der botanische Garten ist zentral im Dortmunder Stadtteil Brünninghausen zu finden. An diesen schließen neben dem städtischen Zoo im Süden mehrere weitere Parkanlagen wie der Phoenix-Park und der Westfalenpark im Norden und Westen an.

Die Erreichbarkeit ist mittels des öffentlichen Nahverkehrs über die Stadtbahnlinie U49 und die Buslinie 440 sowie mit dem Auto über die A45 und die B54 gewährleistet.

Öffnungszeiten

Die Freiflächen des Rombergparks sind ganztägig und ganzjährig kostenfrei zugänglich. Lediglich die vorhandenen Gewächshäuser, welche eine Fläche von rund 1000 m² ausmachen, sowie das Café Orchidee sind ausschließlich zu festen Uhrzeiten, die auf der Webseite einzusehen sind, geöffnet.

Allgemeine Schwerpunkte

Der Fokus des Rombergparks liegt in der vielfältigen Sammlung von mehr als 4500 heimischen und tropischen Gehölzen. Das Markenzeichen stellt der Tulpenbaum dar, der auch als internationales Wahrzeichen dient. Zu dem Arboretum sind diverse botanische Sammlungen in den Schaugärten zu begutachten. Die vier Pflanzenschauhäuser sind thematisch in die Bereiche Sukkulenten, Farnpflanzen, Regenwald und Tasmanien unterteilt und sind ausschließlich kostenpflichtig zu besichtigen. Ergänzt wird die pflanzliche Vielfalt durch mediterrane Terrassen, Promenadenwege, Teichanlagen sowie einen Spielplatz für Kinder.

Ein weiteres Highlight stellen die gut erhaltenen historischen Baudenkmäler dar, welche aus dem 19. Jahrhundert stammen und einst von deutschen Adeligen bewohnt wurden.

Schulbiologisches Zentrum

Das schulbiologische Zentrum vereint die Vorteile eines außerschulischen Lernstandortes mit den praktischen Inhalten der Bildung zu den Themen Natur und Umwelt. Die Angebote richten sich hierbei an die Schüler aller Altersklassen und Schulformen und sind daher äußerst flexibel in den regulären Unterricht zu integrieren.

Zu den botanischen Schwerpunkten des Rombergparks werden die vermittelten Inhalte durch fachspezifische Themenbereiche des angrenzenden Zoos ergänzt, um ein Verständnis für die Gesamtzusammenhänge der Natur zu schaffen.

Zielsetzung

Das Ziel des botanischen Gartens ist der Schutz und der Erhalt vom Aussterben bedrohter Arten. Aufgrund der Spezialisierung bezieht sich dies im Rombergpark überwiegend auf die intensive Pflege von Bäumen. Die aus dem Anbau und der Lebensweise der Bäume generierten wissenschaftlichen Erkenntnisse werden wiederum für die Erhaltung und die optimale Pflege der Pflanzen eingesetzt.

Aktionen

Der Park bietet ganzjährig diverse themenspezifische Vorträge, Seminare, Führungen und Ausstellungen an, die zum Teil kostenfrei, aber auch gegen Erbringung eines geringen Entgelts besucht werden können. Die aktuelle Programmübersicht lässt sich auf der Webseite des Rombergparks einschließlich der zu zahlenden Gebühren einsehen.

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